So entsteht mein Sirup

Vom ersten Handgriff bis zum fertigen Genuss

Aus Früchten, Zucker und Gewürzen wird in meiner Manufaktur Flasche für Flasche etwas Besonderes. Schauen Sie mir über die Schulter und erleben Sie, wie aus ausgewählten Zutaten ein fertiger Sirup wird.

Sirup Herstellung: der erste Schritt

Alles beginnt im Topf

Je nach Sorte beginnt die Herstellung ein wenig anders. Mal kommen zuerst Zucker und Wasser als Basis gemeinsam in den Topf, mal sind Früchte von Anfang an mit dabei. Bei einigen Sorten werden einzelne Zutaten vorher angeröstet. So bekommt jeder Sirup schon bei den ersten Schritten seinen eigenen Charakter. 

Übrigens: Zucker ist im Sirup nicht nur für die Süße da. Je mehr Zucker enthalten ist, desto länger hält sich der Sirup. Möchte man bei einer Sorte weniger Zucker verwenden, unterstützt Zitronensaft bei der Haltbarkeit. Mindestens genauso wichtig für die Haltbarkeit ist die sorgfältige Verarbeitung – darauf achte ich vom ersten bis zum letzten Schritt.

Aus zwei Zutaten wird Sirup

Jetzt braucht es Wärme: Zucker und Wasser werden langsam erhitzt, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. So entsteht der Zuckersirup, der die Grundlage für die weiteren Zutaten bildet.

Was den Sirup ausmacht

Nun bekommt der Sirup seinen fruchtigen Charakter. Es kommen Früchte oder Frucht-Direktsaft, auch Muttersaft genannt, zum Zuckersirup hinzu.
(Hier sehen Sie einen Direktsaft, der nun mit in den Topf wandert.)

Zeit für den Feinschliff

Je nach Sorte kommen jetzt Gewürze und/oder Zitronensaft hinzu. Anschließend lasse ich den Sirup langsam aufkochen und mindestens zehn Minuten sanft köcheln. Je mehr Zeit er dabei bekommt, desto konzentrierter wird er. Bei Sorten mit Fruchtstücken kommen diese bereits zu Beginn zusammen mit Zucker und Wasser in den Topf.

Während der Sirup bei sanfter Hitze seinen Geschmack entwickelt, kann ich mich schon um die Flaschen kümmern. Dafür kommen sie für etwa zehn Minuten bei rund 100 °C in den Backofen. So sind sie bereits sterilisiert, wenn der heiße Sirup fertig ist.

Jetzt geht’s in die Flasche

Nach rund zehn Minuten Kochzeit ist der heiße Sirup bereit für den nächsten Schritt. Bevor ich ihn abfülle, filtere ich Gewürze und Fruchtstücke heraus. Ein zusätzlicher Filter im Trichter hält beim Abfüllen auch mögliche Schwebstoffe zurück. Anschließend kommt der Sirup direkt in die zuvor sterilisierten Flaschen.

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ganz neu im Sortiment ist mein Bag-in-the-box-Sirup. Das Prinzip kennen Sie vielleicht vom sogenannten Schlauchwein: Ein Folienschlauch im Karton ermöglicht größere Abfüllmengen ab 1,5 Litern. 

Für den Sirup hat die Verpackung einen praktischen Vorteil: Beim Zapfen dringt kein Sauerstoff ein. Dadurch bleibt der Sirup auch ungekühlt länger haltbar.

Heiß bis zum letzten Handgriff

Nach dem Abfüllen ist die Wärme des Sirups noch einmal wichtig. Ich lege die verschlossenen Flaschen zum Abkühlen auf die Seite. So kommt der heiße Inhalt auch mit Flaschenhals und Deckel in Kontakt und sterilisiert diese von innen. Beim Abkühlen entsteht gleichzeitig ein Vakuum. Das hält den Sauerstoff draußen und der Sirup bleibt länger haltbar.

Die letzten Details

Sind die Flaschen bzw. Beutel vollständig abgekühlt, fehlen nur noch die letzten Handgriffe. Ich versehe sie mit ihren Etiketten, die neben den Zutaten auch die Losnummer mit dem Herstellungsdatum sowie alle weiteren vorgeschriebenen Angaben enthalten. An den Flaschen bringe ich zusätzlich ein Frischesiegel zur Qualitätssicherung an. Damit ist der Sirup fertig und findet seinen Platz neben den anderen Sorten.

Von Hand gemacht, zum Genießen gedacht

Jede meiner Sorten durchläuft alle diese Schritte mit derselben Sorgfalt, und doch schmeckt am Ende keine wie die andere. Von fruchtig bis würzig – welcher darf es für Sie sein? 

Zum selbst Genießen, Verschenken oder als besonderes Mitbringsel: Entdecken Sie in meinem Sortiment Sirupe für viele Geschmäcker und Genussmomente.